Aspekte

Auf Hochglanz poliert

Foto: Oliver Heissner
Foto: Oliver Heissner

Spiegelnde Teilbeschichtung „ipachrome design“ lässt Elbphilharmonie erstrahlen.

Die Liste der Superlative, die im Zusammenhang mit der Elbphilharmonie genannt werden, ist lang – da ist von „Jahrhundertarchitektur“ die Rede, vom „neuen Wahrzeichen Hamburgs“. Für die einzigartige Ästhetik des Konzerthauses sorgt unter anderem eine individuelle „Tröpfchen-Beschichtung“ jeder der teils gebogenen Scheiben der Glasfassade mit dem chrombasierten Mehrfachschichtsystem „ipachrome design“ von AGC Interpane. Diese wirkt wie Millionen kleiner Spiegel, die das Gebäude in jeder Lichtstimmung unterschiedlich schillern lassen.

Gerade meldete das US-Magazin National Geographic, dass Hamburg unter den weltweiten Top-Ten-Reisezielen 2017 gelandet sei. Das wird nicht zuletzt auch daran liegen, dass nun ein jeder die neue „Lichtgestalt“ der Architektur aus der Feder von Herzog & de Meuron aus der Nähe betrachten möchte: Die Elbphilharmonie. Die grandiose Erscheinung des Konzerthauses verdankt das Gebäude unter anderem der individuellen Teilbeschichtung „ipachrome design“ von AGC Interpane, ein chrombasiertes Mehrfachschichtsystem. Mit einem Lichtreflexionsgrad von über 50 Prozent und einem Transmissionsgrad von nur vier Prozent ist die Beschichtung so hoch reflektierend wie ein konventioneller Silberspiegel, aber wesentlich belastbarer und kann somit auch in der Fassade eingesetzt werden, wo sie dauerhaft jedem Wetter trotzt. Insgesamt 22.000 Quadratmeter gebogenes und planes Fassadenglas wurden vom Interpane Standort in Plattling mit ipachrome design beschichtet und teils zu Isolierglas weiterverarbeitet. Aus der Verglasung wird so eine optisch attraktive Designkomponente mit hohem Aufmerksamkeitswert – ohne jeden Abstrich an die Funktionalität. Die Spezialbeschichtung lässt sich vorspannen und zu VSG verarbeiten, kann mit iplus Wärmedämm- und ipasol Sonnenschutzbeschichtungen veredelt und zu Isolierglas weiterverarbeitet werden. 


Auslober: Aluminium-Fenster-Institut (AFI) in Zusammenarbeit mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur

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