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Lohnforderungen des ÖGB von 4 % illusorisch

Foto: FMTI
Fachverbandssprecher Christian Knill
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Die von den Gewerkschaften präsentierten Lohnforderungen von 4 % sind für den Fachverband der Metalltechnischen Industrie (FMTI) ein Zeichen von Unvernunft, vermutlich ein Zeichen der Intensivphase des Wahlkampfs.

Fachverbandsobmann Christian Knill: „Diese Forderungen sind weit entfernt von jeder wirtschaftlichen Vernunft. Die relevanten Eckdaten für unseren KV, etwa die Inflation der letzten 12 Monate und die Entwicklung der wirtschaftlichen Produktivität, spiegeln sich in diesen Forderungen überhaupt nicht wider. Vielmehr scheinen sie politisch motiviert und die Gewerkschaften agieren wieder nur mit den alten Ritualen, das ist schade, man könnte das viel sachlicher angehen.“

Der Fachverband wird in der nächsten Verhandlungsrunde am 9. Oktober wie gewohnt auf einer realistischen und verantwortungsvollen Ebene bleiben, denn bei den KV-Verhandlungen geht es um die zukünftige Entwicklung der Betriebe und Beschäftigten. „Der Wahlkampf hat in den KV-Verhandlungen nichts zu suchen“, so Knill. Er verweist erneut auf die nötige gesamthafte Betrachtung der Branche. Die Metalltechnische Industrie ist extrem exportabhängig — 8 von 10 Euro werden im Export verdient —, die wirtschaftlichen Unsicherheiten durch den steigenden Eurokurs und die globalen politischen Entwicklungen sind ebenso in Betracht zu ziehen. „Die Unternehmen brauchen Vertrauen in den Standort, nur so steigen die Investitionen wieder, die während der Wirtschaftskrise kaum stattgefunden haben. Wir haben in den letzten Jahren den Boden aufbereitet, die ersten zarten Pflanzen sind gewachsen und es ist ein schwerer Fehler, hier gleich wieder einen Kahlschlag zu fordern,“ so Knill abschließend.


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